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05.06.2026

DR. WATSON exklusiv

Die Coca-Kolonisierung Europas

Wie die Europäische Union ungesunde Nahrung fördert – und wir sogar noch dafür bezahlen müssen


Die Europäische Union kämpft gegen bedrohliche Krankheiten - mit fragwürdigen Partnern. Über Macht, Lobby und die Gefahren für unsere Zukunft.



Wenn es in Europa um gesunde Ernährung geht, ist Coca-Cola natürlich ganz vorne mit dabei.
Nicht als Feind, sondern als Mitstreiter.
 
Kein Witz.
 
Es ist auch kein Versehen. Kein einmaliger Ausrutscher. Kein skandalöser Verstoß gegen Vorschriften oder Regeln.
Es ist die Regel. Und genau das ist der Skandal.
 
Je drängender die Probleme werden, je teurer die Krankheiten, je deutlicher die medizinische Forschung die Ursachen nennt, die artwidrige Nahrung aus den Fabriken von Big Food - desto enger arbeitet die Europäische Union ausgerechnet mit diesen Konzernen zusammen.
 
Sie fördert damit die ungesunde Ernährung – und gefährdet unser Wohlergehen, unseren Wohlstand, unsere Zukunft. Schließlich spielt die körperliche Fitness im globalen Wettbewerb eine wachsende Rolle.
 

Politik, die krank macht

 
Nicht nur Coca-Cola ist dabei. Auch Nestlé, der größte Nahrungskonzern der Welt, der sogar selbst eingeräumt hat, dass er vor allem Ungesundes produziert. Und Pepsi, der andere Softdrink-Gigant. Der Snack-Riese Mondelez (Ritz-Crackers, Milka-Schokolade). Dazu Ferrero (Nutella, Milchschnitte). KraftHeinz (Ketchup und Mayo). Der Fruchtzwerge-Konzern Danone. Und Mars mit seinen Riegeln.
 
Im Jahre 1995 haben sie eine gemeinsame Organisation gegründet.
 
 
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