Zurück

Anaphylaxis Campaign (Anaphylaxie-Kampagne)

Die "Anaphylaxis Campaign" informiert über Allergien und deren extremste Erscheinungsform (Anaphylaktischer Schock), sie veranstaltet Kongresse und Schulungen.

 

„Unser oberstes Ziel“ sei es, so heißt es in einer Selbstdarstellung, „eine sichere Umgebung für alle Menschen mit Allergien zu schaffen, indem wir mit der Lebensmittelindustrie, Schulen, Vorschulen, Hochschulen, medizinischen Fachkräften und anderen wichtigen Zielgruppen zusammenarbeiten und diese aufklären. Unser Fokus liegt auf medizinischen Fakten, Lebensmittelkennzeichnung, Risikominderung und Allergenmanagement.“

 

Die Organisation startete als eine der ersten Selbsthilfegruppen für Nahrungs-Opfer und ihre Angehörigen. Sie wurde von dem Briten David Redding gegründet, nachdem seine Tochter Sarah, siebzehnjährig, im Oktober 1993 im Städtchen Ash bei London gestorben war – Todesursache: anaphylaktischer Schock. Sie hatte in einem Schnellrestaurant ein Fertigdessert gegessen, einen Zitronen-Pie.

 

Als Auslöser diagnostizierten die Ärzte winzige Spuren von Erdnüssen, die darin enthalten waren. Sie waren nicht deklariert und daher für das Mädchen nicht zu erkennen.

 

Ihr Vater gründete daraufhin die Selbsthilfegruppe, um auf die Gefahren aufmerksam zu machen, die in unscheinbaren Speisen lauern können. Dass in Großbritannien die Sensibilität gegenüber den potenziell tödlichen Allergien besonders groß ist, ist vor allem David Reading und seinen Mitstreitern zu verdanken.

Sie möchten die Arbeit von Dr. Watson unterstützen?

Jetzt spenden

Zusatzstoffe Datenbank

Mehr erfahren

Hintergründe

Mehr erfahren

Aktuelles

Mehr erfahren

! Hinweis

Das DR. WATSON Lexikon gibt keine medizinischen Ratschläge oder Empfehlungen. Das DR. WATSON Lexikon informiert über Nahrungsmittel – unabhängig, wissenschaftlich fundiert, verständlich. Und immer mit einer klaren Perspektive: Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Konsumenten.

Das DR. WATSON Lexikon betrachtet auch die Rolle der Ernährungssysteme, auf der einen Seite die großen Konzerne mit der globalen industriellen Einheitskost, auf der anderen Seite die kleinen Bauern, Gärtner, Köche, die traditionelle Ernährung, etwa die mediterrane Kost, die als Königsweg gilt zu einem gesunden und langen Leben.

Es informiert über die Auswirkungen der Nahrungsmittel auf den menschlichen Organismus, insbesondere über die Folgen deren industrielle Produktion, auch auf, die Umwelt, den Planeten.

Das ist das neue Paradigma bei der Bewertung: Der Grad der Entfernung von der Natur.

Immer mehr Fachleute in aller Welt sehen dies als wesentliches Kriterium bei der Frage nach dem gesundheitlichen Wert der Lebensmittel.

Denn es ist ein großer Unterschied, ob ein Erdbeerjoghurt selbst gemacht wird, mit frischen Früchten, oder ob er aus dem Plastikbecher kommt. Und die Tiefkühlpizza ist ein völlig anderes Nahrungsmittel als das traditionelle Vorbild. Auch bei den Vitaminen ist es wichtig, ob sie aus einem Apfel kommen, oder aus der Corn-Flakes-Packung, oder gar als Pille aus der Apotheke, dem Drogeriemarkt oder dem Internet.

Es geht im 21. Jahrhundert nicht mehr bloß um Kalorien, um Nährstoffe und Schadstoffe, Viren und Bakterien, um Zucker, Fett, Vitamine.

Es geht auch um die Chemie im Essen, um Kollateralschäden der industriellen Produktion, sogar um die Verbindungen von Medien und einflussreichen Fachleuten zu Industriekonzernen – und um allfällige Schieflagen im Expertenurteil, die bei Konsumenten zu Fehlentscheidungen bei der Nahrungsauswahl und damit zu Gesundheitsproblemen führen können.

Das DR. WATSON Lexikon zeigt die Folgen der industriellen Herstellung von Nahrung –auch für die Gesellschaft, die einen immer größeren Aufwand treiben muss, um die zunehmende Krankheitslast zu bewältigen.

Die Industrialisierung der Nahrung hat auch Auswirkungen auf die Psyche, das Wohlbefinden, die individuelle Leistungsfähigkeit und das Verhalten.

Die industrielle Nahrungsproduktion stellt eine epochale Veränderung dar, nach Ansicht mancher Experten vergleichbar mit den Umwälzungen in jener Zeit, als die Menschen sesshaft wurden.

Es geht um uns alle, ganz persönlich, auch um unsere Kinder, deren Zukunft, die ganze Gesellschaft, sogar um die Tiere, die unter der Entfremdung von den natürlichen Grundlagen ebenfalls leiden.

Mehr Wissen über diese Veränderungen – und was sie für mich bedeuten: Das DR. WATSON Lexikon liefert die nötigen Informationen – und damit wertvolle Anregungen für den Weg aus der industriellen Ernährungsfalle.