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12.03.2024

DR. WATSON News

Wie gesund sind Eier? Hier kommen die Fakten

Furcht ums Herz: Gefälschte Forschung und die Macht der Wahrheit

Ei, Ei, Ei: Gesünder als gedacht? Abschied vom Cholesterin-Mythos.
Foto: DR. WATSON

Immer noch haben viele Angst davor: Zuviel Cholesterin! Doch jetzt gerät das Dogma ins Wanken. Menschen mit höheren Werten leben überraschenderweise länger und gesünder. Also: Entwarnung fürs Ei?



Darf ich, oder darf ich nicht? Das Frühstücksei, sonntags, zuhause, oder im Urlaub, im Hotel? Viele sind da unsicher, immer noch. 

 

Die Furcht vor dem Ei: Sie hält sich hartnäckig, befeuert und geschürt von besorgten  Medien. Die Frankfurter Rundschau rät sogar, auf „die vielen versteckten Eier“ zu achten. Wobei sie nicht die bunten zu Ostern meint, sondern die ganz heimtückischen, die sich in Nudeln verbergen oder Pfannkuchen.

 

Das Cholesterin! Hilfe!

 

Die Angst vor dem Ei ist nicht totzukriegen.

 

25 Eier am Tag - und blitzsaubere Blutbahnen

Andererseits gab es ja diesen 88jährigen Mann, über den das Ärztefachblatt New England Journal of Medicine  schon im Jahre 1991 berichtet hatte. Der hatte jeden Tag 25 Eier gegessen – und dennoch ganz normale Cholesterinwerte. Sogar blitzsaubere Blutadern.

 

Ein medizinisches Wunder? Eine Ausnahmeerscheinung? Womöglich gar ein Argument gegen den Cholesterinwahn? 

 

Jahrzehntelang haben sie uns Angst eingejagt, vor dem vermeintlich bösen Cholesterin. Doch jetzt gerät das Dogma ins Wanken. Die Fakten sprechen dagegen. Die Cholesterinfurcht basierte auf gefälschten Studien, verbreitet von betrügerischen Professoren. Die Fachwelt weiß das längst, die Öffentlichkeit leider noch nicht. 

 

Ein besonders bemerkenswerter Fall von Fake-Science, mit massiven Folgen für die Gesundheit der Weltbevölkerung, auch finanziellen Verlusten für die Versicherten – und sprudelnden Gewinnen bei den Pharmakonzernen, denen der perfide Betrug Milliarden in die Kassen spülte.

 

Natürlich spielte auch die willfährigen Medien eine verhängnisvolle Rolle, weil sie die Lügengespinste kritiklos verbreiteten, sogar gegen das unschuldige Ei hetzten, seit Jahrtausenden in der menschlichen Ernährung beliebt und geschätzt -  und nun plötzlich geächtet und gefürchtet.

 

In Wahrheit ist es überaus gesund, und gerade das vielgescholtene Cholesterin ein wahres Wundermittel. Immer mehr Studien zeigen, dass ausgerechnet die Leute mit hohen Werten besser dran sind.

 

Zum Beispiel bei einer gigantischen globalen Untersuchung, in der es nicht nur ums Herz ging, sondern um alle schweren Krankheiten.

 

Länger leben mit mehr Cholesterin!

Und da waren tatsächlich die Leute mit den höheren Cholesterinwerten gesünder, und sie leben länger.

 

Die medizinischen Fachverbände sollten daher ihre diesbezüglichen Vorgaben „überdenken“, forderten Forscher, die letzten Sommer über die Riesen-Studie berichtet hatten, finanziert übrigens von der Bill & Melinda Gates Foundation, die ja nicht gerade für pharmakritische Umtriebe bekannt ist.

 

Insgesamt umfasste die Untersuchung unglaubliche 7,8 Milliarden Menschen aus 195 Ländern auf diesem Planeten. Das ebenfalls unglaubliche Ergebnis, für die Forscher völlig „unerwartet“: Ausgerechnet jene Zeitgenossen mit den hohen Werten beim „bösen“ Cholesterin (dem sogenannten LDL-Cholesterin) waren die gesündesten. Sie hatten die wenigsten Zivilisationskrankheiten, von Alzheimer über Krebs bis zur Zuckerkrankheit Diabetes. 

 

Bisher war es vor allem ums Herz gegangen. Und da hatten schon frühere Untersuchungen gezeigt, dass hohe Cholesterinwerte gerade für Ältere eher gesundheitsförderlich waren. Auch deshalb hatten Forscher schon die einträgliche Cholesterinsenkung mit den Mitteln der Pharmakonzerne in Frage gestellt

 

Wenn die Furcht vor dem Cholesterin unbegründet ist, gibt es auch keinen Grund für die Angst vor dem Ei. Schließlich ist es ist für viele Menschen die wichtigste Cholesterinquelle, und damit auch – ein Quell der Gesundheit.

 

Ja, tatsächlich: Das Ei ist gesund. Es enthält nicht nur wertvolles Eiweiß, das der Mensch zu fast 100 Prozent verwerten kann, sondern auch diverse Vitamine und Mineralien, kurz: „viele wertvolle Nährstoffe“, wie die deutsche Regierung versichert.

 

Und die US-Regierung zählt sogar alle einzeln auf. Hier die vollständige Liste: 

 

Von A bis Z: Das steckt im Ei

Alanin, Arginin, Asparaginsäure, Cholesterin, Cholin, Cystin, Eisen, Fettsäuren, diverse (trans, einfach ungesättigt, gesättigt, mehrfach ungesättigt, transmonoensäurehaltig), Fluorid, Folsäure, Glukose, Glutaminsäure, Glycin, Histidin, Isoleucin, Kalium, Kalium, Kalzium, Kupfer, Leucin, Lutein, Lysin, Magnesium, Mangan, Methionin, Natrium, Phenylalanin, Phosphor, Prolin, Selen, Serin, Threonin, Tocotrienol, Tryptophan, Tyrosin, Valin, Vitamin A, Vitamin B1, Vitamin B12, Vitamin B2, Vitamin B3, Vitamin B5, Vitamin B6, Vitamin C, Vitamin D, Vitamin E, Vitamin K, Zeaxanthin, Zink.

 

Fragt sich nur, warum sie dann seit über einem halben Jahrhundert einen Krieg geführt haben gegen dieses segensreiche Lebensmittel?

 

Die Antwort lautet: Wegen eines betrügerischen Wissenschaftlers und seiner Kollaborateure. Und einer Phalanx aus Medien, Medizin und Industrie, die deren Lügen verbreitet haben – zum Schaden für unsere Gesundheit. Mit manipulierten Studien wurden Millionen, ja Milliarden Menschen auf der ganzen Welt über Jahrzehnte beeinflusst, bis hinein in ihre täglichen Entscheidungen, angefangen beim Frühstücksei.

 

Cholesterin: Der größte Wissenschaftsbetrug des Jahrhunderts

Die Fachwelt weiß das längst, die Öffentlichkeit leider noch nicht.

 

»Die Fett- und Cholesterin-Theorie ist der größte Wissenschaftsbetrug“ des 20. Jahrhunderts, sagte George Mann, Medizinprofessor an der Vanderbilt University im US-Bundesstaat Tennessee.

 

Die Kritik wird mittlerweile weithin geteilt, unter Herzspezialisten, weltweit führenden Fachleuten wie dem Harvard-Ernährungsprofessor Walter Willett, der New York Times, sogar europäischen Mainstream-Medien wie der Neuen Zürcher Zeitung.

 

Im Zentrum des Betruges: Ein einst gefeierter Star-Forscher namens Ancel Keys. Sein fragwürdiger Ehrentitel: Mister Cholesterin. Mitglied des wissenschaftlichen Jetset, Medienliebling - und mittlerweile entlarvt als fragwürdige Gestalt, als Fälscher und Betrüger, der Daten manipuliert und Ergebnisse verdreht hat.

 

Forscher als Fälscher

Eigentlich hätten seine gefakten Studien längst zurückgezogen werden sollen. Oder wenigstens mit Warnhinweisen versehen.

 

Stattdessen wird das Fake-Werk weiterhin in seriösen Datenbanken geführt, im Internet gefeiert: Die berühmt-berüchtigte „Sieben-Länder-Studie“, für die er in 22 Ländern Daten zu Ernährung und Gesundheit erhoben hatte – aber nur diejenigen ausgewählt, die ihm in den Kram passten. 

 

In der hintersten Ecke eines Kellers hatten sie bei einer weiteren Untersuchung die Originaldaten versteckt - weil sie eigentlich positive Cholesterineffekte gezeigt hatten. Das fand Professor Christopher Ramsden von der Universität North Carolina heraus, der sie Jahrzehnte später auswerten konnte. 

 

»Paradoxerweise«, so schrieb Ramsden im British Medical Journal (BMJ), starben demnach  ausgerechnet jene vorzeitig, bei denen das Cholesterin gesenkt wurde.

 

Das Cholesterin-Paradox

Das „Cholesterin-Paradox“. Mittlerweile ist es bei Medizinern in aller Munde. So in einer 2022 vom British Medical Journal (BMJ) veröffentlichte (schwedischen) Studie, die von „signifikant erhöhter Sterblichkeit“ durch sinkende Cholesterinspiegel bei Herzinfarktpatienten berichtete. Ähnlich ein amerikanischer „Pionierbericht“ von 2009,  Studien aus Korea und Polen, und sogar eine vom Pharmakonzern Roche geleitete Untersuchung

 

Und was ist dann mit dem Ei, der Cholesterinbombe?

 

„Die meisten Studien“ konnten „keinen Zusammenhang“ finden „zwischen Eierkonsum und kardiovaskulären Risikofaktoren“. So das Ergebnis einer ausführlichen Untersuchung zum aktuellen Forschungsstand in Sachen Herz und Ei vom vorigen Jahr. Und wenn der Eiergenuss überhaupt aufs Herz wirkte, dann schützend und vorbeugend gegen Infarkt & Co. 

 

Eier: Gut für Herz und Kreislauf

Die „positive Wirkung auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit“ sei auf verschiedene „prophylaktische Bestandteile von Eiern“ zurückzuführen, die sogenannten Phospholipide beispíelsweise, die Eiproteine sowie die Carotinoide Lutein und Zeaxanthin. So die erfreuliche Diagnose einer internationalen Studie von 2022 mit insgesamt 2.216.720 Teilnehmern. Mit auf der Autorenliste: Harvard-Professor Walter Willett, der als weltweit einflussreichster Ernährungsforscher gilt.

 

Bei den segensreichen Wirkungen könnte ausgerechnet jener Inhaltsstoff eine Rolle spielen, der so lange in Verruf war: das Cholesterin. 

 

Bisher galt: Je niedriger die Werte, desto besser. Das war die Parole auf den Kongressen der Kardiologen. 

 

Jetzt aber fragen einige schon: „Ist höher besser?“

 

So jedenfalls formulierte es eine chinesische Forschergruppe in ihrer Untersuchung, die jetzt zur Jahreswende herauskam. Es ging um 4499 ältere Leute in Peking. Auch ihnen waren diejenigen mit höheren Cholesterinwerten seltener herzkrank und lebten länger.

 

Schon sorgen sich die Ärzte um die armen Alten mit den niedrigen Cholesterinwerten. Ja, richtig gelesen. Genau so sagen das jetzt hochrangige Mediziner.

 

Ärzte in Sorge: Zu niedrige Cholesterinwerte!

„Ein Grund zur Sorge hinsichtlich eines niedrigen Cholesterinspiegels bei älteren Erwachsenen", so die Harvard-Professorin Ariela R. Orkaby, sei "die Bedeutung von Cholesterin für viele Körperfunktionen“. Etwa für die Signalübertragung via Nerven, für die Vitamine A, D, E und K, als Vorstufe für Sexual- und Steroidhormone und als Teil aller Zellmembranen. So könne „ein erhöhter Cholesterinspiegel" bis ins hohe Alter "eine schützende Wirkung“ haben.

 

Und am Beginn des Lebens sowieso. Kein Wunder also, dass Mama Huhn ihren süßen Küken so viel Cholesterin ins Nest legt. Auch die menschliche Muttermilch enthält reichlich davon. Mehr als industrielle Säuglingsnahrung. Weswegen gestillte Kinder höhere Cholesterinspiegel haben – und ein gesünderes Herz.

 

Und sie sollen weiterhin genug Eier essen, das ist gut für sie, für ihr Wachstum, ihre Entwicklung, auch die Intelligenz. Schon gibt es spezielle Programme, damit Kinder genügend Eier verzehren, zur Förderung ihrer körperlichen und geistigen Fitness.

 

Kein Feind, sondern ein Freund

Höchste Zeit also für die Erkenntnis, dass „Cholesterin kein Feind, sondern ein Freund ist.“ So formulierte es eine Forschergruppe aus Japan, jenem Land, in dem die Menschen bekanntlich besonders lange leben.

 

Sie kritisierten auch ihre europäischen Medizinerkollegen, die hartnäckig an der Cholesterinsenkung festhalten, obwohl das mehr Schaden als Nutzen bringt.

 

Warum aber verabschieden wir uns nicht einfach von der Cholesterinfurcht? Da haben die fernöstlichen Medizinweisen ihre eigene Vermutung: „Wir glauben, dass die Antwort sehr einfach ist: Für die Verfechter der so genannten Cholesterin-Theorie steht zu viel Geld auf dem Spiel, um den Kampf zu verlieren.“

 

Zu viel Geld im Spiel

Da könnte was dran sein. Vor allem natürlich für die Pharmaindustrie mit ihren cholesterinsenkenden Produkten, und auch die Professoren, die sie weiter propagieren - allen anderslautenden Erkenntnissen zum Trotz.

 

Es sei vorrangig wichtig, den LDL-Cholesterinspiegel zu erniedrigen“, verkündet etwa, unverdrossen, im Deutschen Ärzteblatt ein Mann, der so etwas wie der Guru der deutschen Herzspezialisten ist: Professor Ulrich Laufs, Klinikdirektor in Leipzig.

 

Der Pharmaindustrie ist er eng verbunden, namentlich den Herstellenden von cholesterinsenkenden Produkten.

 

Professoren und ihre Sponsoren

Laut Ärzteblatt erhielt er Vortragshonorare sowie Reisekosten-/Kongressgebührenerstattung, Honorare für die Mitarbeit in einem Advisory Board und/oder Forschungsunterstützung von Amgen, AstraZeneca, Bayer, Boehringer, Daiichi-Sankyo, Lilly, MSD, Novartis, NovoNordisk, Pfizer, Roche, Sanofi und Synla.“

 

Ähnlich ist es bei seinen Kollegen in den zuständigen medizinischen Fachgesellschaften, die mit ihm weiterhin für Cholesterinsenkung kämpfen, unterstützt von den Firmen, die davon profitieren.

Die Liste der „Interessenkonflikte“ in dem entsprechenden „Konsensus-Statement“, das die „kausale Rolle“ von Cholesterin bei Herzkrankheiten nachweisen soll, füllt fast eine ganze Seite.

 

Interessenkonflikte: Das bedeutet, dass sie womöglich eher die Geschäftsinteressen der Pharmafirmen als das Wohl der Patienten im Blick haben.

 

Die Ratschläge solcher Experten sind natürlich mit Vorsicht zu genießen.

 

Dabei haben sie keinerlei Unrechtsbewusstsein, die geschäftstüchtigen Professoren, die von manchen abschätzig als „Mietmäuler“ bezeichnet werden: Wes‘ Brot ich ess‘, des‘ Lied sing‘ ich. Als Korruption gilt das auch nicht, ist im Gegenteil sogar erwünscht und karrierefördernd. Der Wahrheitsfindung dient es aber natürlich nicht gerade.

 

Immerhin: Beim Thema Eier hat der führende Cholesterinprofessor sogar eine eher liberale Haltung.

 

Eier sind inzwischen rehabilitiert“, meint Professor Laufs. Wie sie sich „genau auf den Cholesterinspiegel auswirken“, lasse sich „so allgemein nicht beantworten“.

 

Nicht nur zu Ostern: Fürchtet euch nicht!

An der Cholesterinfront scheint also Ruhe einzukehren für Eierfreunde.´

 

Aber stopp! Nur eins! Allerhöchstens!

 

Gerade rechtzeitig zur Ostersaison ist das Ei schon wieder unter medialem Beschuss.

 

„Ein Ei pro Woche sollte Ihnen reichen“! So der neueste Verzehrsbescheid vom deutschen Lebenshilfe-Zentralorgan Die Zeit.

 

Die zuständige Fachgesellschaft hat gerade ein neues Ernährungsdekret erlassen. „Bunt und gesund“ soll es beim Essen sein, und „pflanzenbetont“, sagte eine Expertin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Jener Vereinigung also, deren Präsidenten immer wieder durch ganz spezielle Weisheiten auffallen. Einer propagierte Gummibärchern, ein anderer hatte sogar im Übereifer ein Kilo Glutamat am Tag für unbedenklich erklärt. Nicht gerade evidenzbasiert, könnte man sagen.

  

Am besten also: gar nicht drum kümmern. Wie schon ein weiser US-Professor sagte: »Viele Empfehlungen zur Gesundheitsvorsorge und gesunden Ernährung sind nicht wissenschaftlich fundiert«.´

 

Sein Tipp daher: »Solange man keine Beweise hat, dass etwas schädlich oder nützlich ist, besteht der beste Ernährungsratschlag darin, keine Ernährungsratschläge zu befolgen.«

 

Wir können also in aller Ruhe ein Spiegelei braten. Oder ein Rührei. Oder uns ans Egg Benedict wagen. Und die Ostereier suchen. Fürchtet Euch nicht!