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FGF23

FGF23 ist ein Schaltelement im Körper, das dafür sorgt, dass einerseits unsere Knochen stabilisiert werden und wir andererseits nicht verkalken. Industrielle Nahrung kann darauf einwirken und dadurch die Gesundheit gefährden.

 

FGF23 ist eine Abkürzung für Fibroblast Growth Factor 23 (Fibroblasten-Wachstumsfaktor 23). Es handelt sich dabei um ein Hormon aus dem Knochen, das im Körper als „Kalkostat“ wirkt und den Kalziumhaushalt im Körper regelt wie ein Thermostat die Temperatur im Wohnzimmer.

 

FGF23 zielt dabei auf das Zusammenspiel von Vitamin D, Kalzium und Phosphat, die wesentlichen Akteure in diesem Prozess zum Aufbau und Erhalt von Knochen und Zähnen.

 

Wichtig ist dabei ein angemessenes Gleichgewicht, das stabile Knochen gewährleistet, ohne dass in den Blutadern Kalk sich ablagert.

 

Sobald der FGF23-Spiegel im Körper steigt, wird automatisch Verkalkungs-Alarm ausgelöst und alles gestoppt, ja ausgeschwemmt, was dazu beitragen könnte. Das wiederum kann dazu führen, dass die Knochen geschwächt werden.

 

Viele Bestandteile der sogenannten „ultra-verarbeiteten“ Nahrung aus industrieller Produktion können dazu führen, dass das Gleichgewicht gestört und Verkalkungsalarm ausgelöst wird: Zusatzstoffe wie die Phosphate etwa, insbesondere die Phosphorsäure aus der Cola, aber auch Zucker und vor allem die weithin unbekannten Problemprodukte, die bei der Erhitzung in den Nahrungsfabriken entstehen, die sogenannten Advanced Glycation End Products (AGEs).

 

Zu den zahlreichen Risiken und Nebenwirkungen der „ultra-verarbeiteten“ Industrienahrung zählt daher auch die Schwächung der Knochen bis hin zur Osteoporose.