Forelle nach Indianer-Art

Bevor wir zur Angel greifen, oder zu Messer und Gabel, muss die wichtigste Frage geklärt werden. Ja, Indianer darf man noch sagen, native Americans nennen sich selber so. Das Rezept stammt vom Stamme der Schoschonen. Bei ihnen gelten übrigens nicht nur die Bäckchen der Forelle als besondere Delikatessen, sondern auch die Augen, wie ein kochkundiger Sioux in der New York Times berichtete. Das hier verwendete Sumach-Gewürz stammt interessanterweise aus dem orientalischen Raum, nur Manitou weiß, wie das in die Prärie gelangt ist. Als möglicher Ersatz gilt Zitronensaft, Himbeeressig oder Granatapfelsaft.

Rezept

4 Portionen
20 Minuten
Einfach

Zutaten

  • 4 Regenbogenforellen, gespült und trocken getupft
  • 1EL Sumac Pulver (ersatzweise Zitronensaft, Himbeeressig oder Granatapfelsaft)
  • 2TL grobes Meersalz
  • 3EL Sonnenblumenöl
  • 4EL Walnüsse, geröstet und gehackt
  • 1 kleiner Bund Brunnenkresse (alternativ Rucola oder Spinat)
  • 4EL Forellenkaviar oder Lachskaviar

Tools

  • Große Pfanne
  • kleine Schüssel
  • scharfes Messer

Zubereitung

  1. Die Forellen auf einer Seite aufschneiden und die Filets aufklappen, sodass eine möglichst ebene Fläche entsteht.
  2. In einer kleinen Schüssel Sumak mit Salz vermischen und die Forelle auf beiden Seiten damit würzen.
  3. In einer großen Pfanne etwas Öl erhitzen, die erste Forelle bei mittlerer Temperatur anbraten, 1 bis 2 Minuten garen, umdrehen, wiederum 1 bis 2 Minuten garen, herausnehmen und auf einem vorgewärmten Teller oder im Backofen bei 60 Grad warmhalten. Dann mit den anderen Forellen genauso verfahren.
  4. Forellen nach Geschmack mit noch etwas Öl beträufeln, mit Walnüssen und Brunnenkresse garnieren und den Forellenkaviar darauf verteilen. Sofort servieren.