Spätzle klassisch

Nichts geht über selbstgemachte Spätzle. Zugegeben: Es braucht etwas Übung. Vor allem, wenn sie handgeschabt sein sollen. Profis nehmen dafür ein sogenanntes „Spätzlebrett“ mit spitz zulaufender Vorderseite, dazu einen „Spätzleschaber“, mit dem die Teigstückchens elegant ins Wasser befördert werden. Es geht natürlich auch ohne, einfach mit Messer und einem Küchenbrett, von dem der Teig millimeterweise ins Wasser geschabt wird. Möglich sind auch viele andere Varianten, etwa mit einer „Spätzlepresse“, durch die der Teig gedrückt wird, oder einen Hobel, mit dem sie als „Knöpfle“ ins Wasser rutschen. Geht alles, aber es geht halt nichts übers Original. Insidertipp: Spätzle niemals „Nudeln“ nennen!

Rezept

4 Portionen
40 Minuten
Schwer

Zutaten

  • 300g Mehl
  • 3 Eier
  • 150ml Wasser
  • Salz
  • 2EL Butter

Tools

  • Große Schüssel
  • Küchenbrettchen
  • Messer
  • Holzlöffel
  • Schaumlöffel
  • Küchensieb
  • großer Topf
  • Pfanne

Zubereitung

  1. Mehl in die Schüssel geben, Eier und Salz dazu. Mit dem Holzlöffel (oder dem Knethaken des Rührgeräts) vermischen
  2. Wasser nach und nach dazugeben. Schlagen, bis der Teig homogen ist, beim Schlagen Blasen wirft und nichts mehr am Löffel hängenbleibt.
  3. Eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  4. Wasser aufkochen und salzen.
  5. Den Teig portionsweise auf das Küchenbrettchen (oder Spätzlesbrett) setzen und mit dem Messer (oder Spätzlesschaber) in millimeterdicken, wurmförmigen Streifen abschneiden und ins Wasser abstreifen.
  6. Aufkochen lassen. Wenn die Spätzle wieder an der Oberfläche auftauchen, sind sie gar. Herd vorübergehend kleiner drehen, Spätzle mit Schaumlöffel herausnehmen, mit Wasser abbrausen und in einem Sieb abtropfen lassen. Auf der Arbeitsplatte oder einem großen Brett zum Trocknen ablegen. Die nächste Portion schaben, bis der Teig aufgebraucht ist.
  7. Die Spätzle in einer Pfanne mit Butter kurz anbraten und servieren.