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341 Calciumorthophosphat

Besonders riskanter Stoff
Designerstoff
Wird in großen Mengen eingesetzt
Die Risiken

Über diese Zusatzstoffe gelangt Phosphor als Mineralstoff in den Körper, zuviel davon kann Calcium aus dem Knochen verdrängen. Die in großen Mengen in vielen industriell hergestellten Nahrungsmitteln verborgenen Phosphate gelten seit langer Zeit als Risikofaktor für chronisch Nierenkranke. Neuere Forschungen legen jedoch nahe, dass ein hoher Phosphatspiegel im Blut auch bei gesunden Menschen Schaden anrichten kann. Entzündungen und Verkalkungen der Blutgefäße kommen bei Menschen mit hohem Blutphosphatspiegel häufiger vor und das Risiko für Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen steigt.

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Phosphate verbessern die Haltbarkeit von sterilisierter, ultrahocherhitzter und eingedickter Milch und sorgen dafür, dass Milchpulver nicht verklumpt. Ebenfalls erlaubt sind Phosphate etwa für Käse, Sahne, Frühstücksprodukte, Speiseeis, Desserts, Soßen, Suppen, Fleischerzeugnisse, Fischpasteten und -filets, Flüssigei, Mehl und Backwaren, Kaugummi, Glasuren für Süßes und Herzhaftes, Tee, Tafelwasser, Sportlergetränke und Eiweißshakes. Magnesium-Hydrogen-Phosphat ist nur für die Konservierung von Frisch- und Schmelzkäse zugelassen.

Was ist es überhaupt?

E339 bis E343 sind chemisch hergestellte, salzartige Verbindungen der Phosphorsäure (E338). Eingesetzt werden sie zur Haltbarmachung und für den gewünschten säuerlichen Geschmack einiger Lebensmittel. Sie halten Fett und Wasser etwa in Soßen und Desserts gut vermischt. Teige lassen sich leichter verarbeiten, Brot und Kuchen gehen stärker auf und werden größer. Über die Phosphate gelangt Phosphor als Mineralstoff in den Körper, zuviel davon kann Calcium aus dem Knochen verdrängen.

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! Hinweis

Zusatzstoffe dienen nicht den Konsumenten, sondern den Herstellern industrieller Nahrung. Sie sollen in erster Linie die Haltbarkeitsdauer verlängern und die Kosten senken. Der menschliche Organismus braucht solche Chemikalien nicht. Einen gesundheitlichen Nutzen für die Verbraucher haben sie ebenfalls nicht. Viele der Zusätze können sogar die Gesundheit gefährden.

Die zugelassenen Zusatzstoffe gelten gleichwohl als unbedenklich – jedoch nur bis zu einer bestimmten Menge. Eine absolute Unbedenklichkeitsgarantie geben die Behörden nicht, da sie weder über die eingesetzten Mengen in den einzelnen Lebensmittel noch über die gesamten Verzehrsmengen Bescheid wissen.

Jeder muss also selbst wissen, was er sich zumutet.

DR. WATSON hilft dabei.

DR. WATSONs Urteile sind fachlich fundiert und verständlich formuliert.

Für die DR. WATSON Zusatzstoff Datenbank hat das DR. WATSON Team tausende von wissenschaftlichen Studien ausgewertet, beurteilt und die Ergebnisse von überprüfen lassen.