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Müll

Das Thema Müllverwertung in der Nahrungsindustrie hat an Brisanz gewonnen, seit die Öffentlichkeit mit Skandalen um Gammelfleisch und Wiederaufbereitung von Schlachtresten zu „Formfleisch“ konfrontiert wurde. Auch die Gewinnung von teurem Futter für die Haustiere aus Tierkörperbeseitigungsanlagen irritiert die Tierhalter irritiert, die aufgrund der Werbeideologie nur allerfeinste Rohstoffe erwarten. Dabei hat die Wiederaufbereitung von Abfällen eine lange Tradiition in der Geschichte der Ernährung. Die industrielle Wiederaufbereitung birgt allerdings einige Risiken für Mensch und Tier, da das Recycling im großen Stil stattfindet. Dadurch sind die Reste von Verderb bedroht, es droht Befall durch Krankheitserreger oder Konservierung mit bedenklichen Chemikalien. Zudem droht die Verschiebung von Ekelgrenzen, die Verwerter fassen selbst Abwasser und Klärschlamm ins Auge. Erlaubt ist schon die Nutzung der Abgase von Bohrinseln für die Nahrungsgewinnung, selbst für Heimtiernahrung (Erdgasschnitzel)

 

"Ich lehne den Begriff Müll in Bezug auf Lebensmittel grundsätzlich ab", sagte schon der Bonner Professor Benno Kunz, einer der Pioniere in Sachen ➝Abfallfreie Lebensmittelwirtschaft.

 

Schon in der traditionellen Welt der Lebensmittel wurden anfallende Reste wieder auf den Tisch gebracht, etwa als sogenannte „Restesuppe“. Was die Menschen nicht mehr essen konnten oder wollten, bekamen die Tiere, Schweine, Hunde, Katzen. Und was dann noch übrigblieb, kam auf den Kompost, wo es wieder zu gutem, organischem Dünger wurde. So weit, so Kreislauf.

 

In der Welt der industriellen Nahrung gibt es einen gewichtigen Unterschied: Alles fällt in Massen an, millionentonnenfach. Und: Dort, wo der Abfall anfällt, ist oft kein Hund zur Hand und auch das Schwein weit. Der Kreislauf weitet sich also aus. Er zieht sich hin - und die Reste drohen zu vergammeln. Zudem muss gespart werden, für die Profite der Aktionäre der Futterfirmen. So muss noch der letzte Rest verwertet werden.

 

Dabei haben sich die technischen Möglichkeiten enorm entwickelt, so dass selbst Exkremente nutzbar gemacht werden können, etwa fürs Tierfutter (Klärschlamm). Oder aus Abwasser von Papierfabriken kann der Geschmack fürs Vanille-Eis gewonnen werden, mit Hilfe von Bakterien (Aroma)

 

Die wichtigsten Abnehmer für die Nahrungsabfälle der Menschen sind nach wie vor die Haustiere. Der Knochen für den Hund, die Fischgräten für die Katze fallen allerdings heute nicht mehr direkt vom Tisch in den Napf. Vielmehr hat sich eine florierende Industrie der Aufgabe angenommen, aus billigen Abfällen teure Heimtiernahrung zu machen.

 

Die Entsorgungsproblematik ist drängend: Um die 7 Millionen Tonnen Fleisch werden jährlich allein in Deutschland erzeugt, etwa 2 Millionen Tonnen davon sind Nebenprodukte, die die Menschen nicht essen mögen oder können. Hinzu kommen Anfälle aus der Obst- und Gemüseverwertung, der Getränkeproduktion.

 

An diversen Universitäten beschäftigen sich die Forscher daher mit der Verwandlung von Müll in wertvolle Rohstoffe fürs Tierfutter.

 

Bereits realisiert wurde die Verwandlung von Abgasen auf Bohrinseln, die mit Hilfe von Bakterien in wertvolles „Bioprotein“ verwandelt wird. Die Europäische Union hat das, gegen massive Bedenken der zuständigen Lebensmittelsicherheitsbehörden, genehmigt als Zusatz fürs Tierfutter, auch in der Heimtiernahrung (Erdgasschnitzel).

 

 

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Das DR. WATSON Lexikon gibt keine medizinischen Ratschläge oder Empfehlungen. Das DR. WATSON Lexikon informiert über Nahrungsmittel – unabhängig, wissenschaftlich fundiert, verständlich. Und immer mit einer klaren Perspektive: Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Konsumenten.

 

Das DR. WATSON Lexikon betrachtet auch die Rolle des modernen Ernährungssystems, der sogenannten westlichen Ernährung, mit der globalen industriellen Einheitskost der großen Konzerne, vor allem der gesundheitlich problematischen ultra-verarbeiteten Nahrung. 

 

Es informiert über die Auswirkungen der Nahrungsmittel auf den menschlichen Organismus, insbesondere über die Folgen deren industrielle Produktion, auch auf, die Umwelt, den Planeten.

 

Das ist das neue Paradigma bei der Bewertung: Der Grad der Entfernung von der Natur.

 

Immer mehr Fachleute in aller Welt sehen dies als wesentliches Kriterium bei der Frage nach dem gesundheitlichen Wert der Lebensmittel.

 

Denn es ist ein großer Unterschied, ob ein Erdbeerjoghurt selbst gemacht wird, mit frischen Früchten, oder ob er aus dem Plastikbecher kommt. Oder die Pizza: Da ist die Tiefkühlvariante ein völlig anderes Nahrungsmittel als das traditionelle Vorbild. Auch bei den Vitaminen ist es wichtig, ob sie aus einem Apfel kommen, oder aus der Corn-Flakes-Packung, oder gar als Pille aus der Apotheke, dem Drogeriemarkt oder dem Internet.

 

Es geht im 21. Jahrhundert nicht mehr bloß um Kalorien, um Nährstoffe und Schadstoffe, Viren und Bakterien, um Zucker, Fett, Vitamine.

 

Es geht auch um die Chemie im Essen, um Kollateralschäden der industriellen Produktion, sogar um die Verbindungen von Medien und einflussreichen Fachleuten zu Industriekonzernen – und um allfällige Schieflagen im Expertenurteil, die bei Konsumenten zu Fehlentscheidungen bei der Nahrungsauswahl und damit zu Gesundheitsproblemen führen können.

 

Das DR. WATSON Lexikon zeigt die Folgen der industriellen Herstellung von Nahrung – auch für die Gesellschaft, die einen immer größeren Aufwand treiben muss, um die zunehmende Krankheitslast zu bewältigen.

 

Die Industrialisierung der Nahrung hat auch Auswirkungen auf das Gehirn, die Psyche, das Wohlbefinden, die intellektuelle Leistungsfähigkeit und das Verhalten.

 

Die industrielle Nahrungsproduktion stellt eine epochale Veränderung dar, nach Ansicht mancher Experten vergleichbar mit den Umwälzungen in jener Zeit, als die Menschen sesshaft wurden.

 

Es geht um uns alle, ganz persönlich, auch um unsere Kinder, deren Zukunft, die ganze Gesellschaft, sogar um die Tiere, die unter der Entfremdung von den natürlichen Grundlagen ebenfalls leiden.

 

Mehr Wissen über diese Veränderungen – und was sie für mich bedeuten: Das DR. WATSON Lexikon liefert die nötigen Informationen – und damit wertvolle Anregungen für den Weg aus der industriellen Ernährungsfalle.

 

DR. WATSON informiert auch über die Auswirkungen von chemischen Zusatzstoffen auf den Organismus, auf die Gesundheit, detalliert und ausführlich in einer eigenen Datenbank.

 

Offiziell gelten sie als unbedenklich. Doch es kommt natürlich auf die verzehrten Mengen an. Die steigen seit Jahrzehnten steil an - und damit auch die Risiken.

 

So stehen etwa Geschmacksverstärker wie Glutamat in Verdacht, zu Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson beizutragen. Farbstoffe können zu Hyperaktivität und Lernstörungen führen (ADHS). Auch Migräne kann von Lebensmittelzusätzen ausgelöst werden. Süßstoffe wie Aspartam stehen sogar unter Krebsverdacht. Konservierungsstoffe können den Darm schädigen und das Immunsystem stören. Zitronensäure kann die Zähne angreifen, außerdem schädliche Metalle wie Aluminium ins Gehirn transportieren. Industrielles Aroma kann dick machen. Phosphate können den Alterungsprozess beschleunigen und Krankheiten früher auftreten lassen wie Herzleiden, Bluthochdruck, die Knochenschwäche Osteoporose.

 

Überraschenderweise können sich die Effekte der einzelnen Chemikalien durch die gemeinsame Verabreichung vervielfachen. Das zeigte unter anderem eine Studie der Universität Liverpool mit den zwei Farbstoffen E104 (Chinolingelb) und E133 (Brillantblau), dem Geschmacksverstärker Glutamat (E621), und der Süßstoff Aspartam (E951).

 

Das Ergebnis: Die schädliche Wirkung der Zusatzstoffe auf das Gehirn (Neurotoxizität) addierte sich nicht, wie zu erwarten wäre, sondern vervielfachte sich. Eine Mischung aus dem blauen Farbstoff E133 und Glutamat (E621) etwa bremste das Zellwachstum nicht, wie zu erwarten gewesen wäre, um 15,8 Prozent, sondern um 46,1 Prozent. Eins und eins ist bei Zusatzstoffen also nicht gleich zwei, sondern mitunter auch sechs.

 

DR. WATSON informiert natürlich auch über die Alternativen. Über Bio-Lebensmittel, die Vorzüge klassischer Ernährungssysteme mit kleinen Bauern, Gärtnern, Köchen, die traditionelle Ernährung, etwa die mediterrane Kost, die als Königsweg gilt zu einem gesunden und langen Leben.

 

Und DR. WATSON berichtet über Neues und Spannendes aus der Welt der Lebensmittel und der Ernährung, in den DR. WATSON NEWS.