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Aluminiumfarblacke

In der Europäischen Union können industriell produzierte Nahrungsmittel völlig legal gesundheitlich problematische Aluminiumzusätze enthalten, die das Risiko für Aufmerksamkeitsschwäche und Lernstörungen (ADHS) sowie Alzheimer erhöhen.  Insbesondere bunte Schokolinsen werden mit sogenannten „Aluminiumfarblacken“ gefärbt. Auf dem Etikett wird der Aluminiumzusatz nicht ausgewiesen.

 

Das Thema kam durch Recherchen von DR. WATSON DER FOOD DETEKTIV ans Licht. Der Einsatz des schädlichen Leichtmetalls wird durch eine eigene EU-Richtlinie über „Aluminiumfarblacke“ legalisiert. Manche Hersteller hatten daraufhin den Einsatz gestoppt. 

 

Viele Farben vor allem für Süßigkeiten enthalten den Problemzusatz Aluminium - damit sie knalliger leuchten. Nach den Enthüllungen von DR. WATSON griffen auch Behörden das Thema auf. Von den nach einer Untersuchung der baden-württembergischen Lebensmittelaufsicht mit 320 Milligramm am höchsten belasteten Schokolinsen können die Kinder maximal vier Stück am Tag essen, ohne die maximal tolerierten Aufnahmemengen zu überschreiten.

 

Die EU-Richtlinie über Aluminiumfarblacke regelt vor allem die die technischen Details. Eine Überwachung des Verbrauchs und der Verzehrsmengen findet hingegen nicht statt, auch wurden die zuständigen Kontrollbehörden von der Europäischen Union nicht über die Zusätze unterrichtet.

 

Folgende Farbstoffe können nach der EU-Richtlinie 95/45/EG Aluminiumzusätze enthalten:  

Kurkumin (E100)

Riboflavin (E101 (i)

Riboflavin-5-Phosphat (E101 (ii)

Tartrazin (E102)

Chinolingelb (E104)

Gelborange S (E110)

Echtes Karmin (E120)

Azorubin (E122)

Amarant (E123)

Cochenillerot A (E124)

Erythrosin (E127)

Rot 2 G (E128)

Allurarot AC (E129)

Patentblau V (E131)

Indigotin I (E132)

Brillantblau FCF (E133)

Chlorophylle (E140 (i)

Chlorophylline (E140 (ii)

Kupferhaltige Komplexe der Chlorophylle (E141 (i)

Kupferhaltige Komplexe der Chlorophylline (E141 (ii)

Grün S (E142)

Einfaches Zuckerkulör (E150 a)

Sulfitlaugen-Zuckerkulör (E150 b)

Ammoniak-Zuckerkulör (E150 c)

Ammonsulfit-Zuckerkulör (E150 d)

Brillantschwarz BN (E151)

Pflanzenkohle (E153)

Braun FK (E154)

Braun HAT(E155)

Gemischte Carotine (E160a (i)

Beta-Carotin (E160 a (ii)

Beta-Carotin Annatto, Bixin, Norbixin (E160b)

Beta-Carotin Paprikaextrakt (E160c)

Beta-Carotin Lycopin (E160d)

Beta-Carotin Beta-Apo-8-Carotenal (C 30) (E160e)

Beta-Carotin Beta-Apo-8-Carotinsäure-Ethylester (C 30) (E160f)

Beta-Carotin Lutein (E161b)

Beta-Carotin Canthaxanthin (E161g)

Beta-Carotin Beetenrot (E162)

Beta-Carotin Anthocyane (E163)

Beta-Carotin Calciumcarbonat (E170)

Beta-Carotin Titandioxid (E171)

Beta-Carotin Eisenoxide und Eisenhydroxide (E172)

Beta-Carotin Aluminium (E173)

Beta-Carotin Silber (E174)

Beta-Carotin Lithorubin BK (E180)

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Das DR. WATSON Lexikon gibt keine medizinischen Ratschläge oder Empfehlungen. Das DR. WATSON Lexikon informiert über Nahrungsmittel – unabhängig, wissenschaftlich fundiert, verständlich. Und immer mit einer klaren Perspektive: Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Konsumenten.

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Es informiert über die Auswirkungen der Nahrungsmittel auf den menschlichen Organismus, insbesondere über die Folgen deren industrielle Produktion, auch auf, die Umwelt, den Planeten.

Das ist das neue Paradigma bei der Bewertung: Der Grad der Entfernung von der Natur.

Immer mehr Fachleute in aller Welt sehen dies als wesentliches Kriterium bei der Frage nach dem gesundheitlichen Wert der Lebensmittel.

Denn es ist ein großer Unterschied, ob ein Erdbeerjoghurt selbst gemacht wird, mit frischen Früchten, oder ob er aus dem Plastikbecher kommt. Und die Tiefkühlpizza ist ein völlig anderes Nahrungsmittel als das traditionelle Vorbild. Auch bei den Vitaminen ist es wichtig, ob sie aus einem Apfel kommen, oder aus der Corn-Flakes-Packung, oder gar als Pille aus der Apotheke, dem Drogeriemarkt oder dem Internet.

Es geht im 21. Jahrhundert nicht mehr bloß um Kalorien, um Nährstoffe und Schadstoffe, Viren und Bakterien, um Zucker, Fett, Vitamine.

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