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Alpha Liponsäure

Alpha Liponsäure ist ein hochgepriesenes Anti-Aging-Mittel. Sie soll Schutz vor diabetischen Spätfolgen bieten, eine Verbesserung der
Insulinempfindlichkeit und damit auch des Blutzuckerspiegels, außerdem Schutz vor Augen- und Lebererkrankungen. Darüber hinaus soll sie die Kupferausscheidung steigern. Bodybuilder glauben, dass Alpha Liponsäure zu messbaren Kraft- und Muskelmassezuwächsen verhilft.



 

Bei dem Stoff, der auch Thioctsäure genannt wird, handelt es sich um eine schwefelhaltige Fettsäure, die natürlicherweise im Körper von Menschen, Tieren und auch Pflanzen vorkommt.

 

Die Alpha-Liponsäure ist nur in wenigen Lebensmitteln wie rotem Fleisch, insbesondere Herz und Leber, Kartoffeln und Spinat in größeren Mengen enthalten. Industriell wird sie als dickflüssige, gelbliche Lösung gehandelt. Sie ist unter Bezeichnungen erhältlich wie Alpha-Vibolex, Alpha-Lipogamma, Biomo-Lipon, oder Thiogamma.

 

Sie wird als Coenzym bezeichnet, unterstützt also verschiedene Enzyme bei ihrer Arbeit und zwar maßgeblich in der Energiebereitstellung. Unabhängig davon wirkt sie auch als Antioxidans. Das bedeutet, sie schützt den Körper vor sogenannten freien Radikalen (Antioxidantien). 
Alpha Liponsäure soll auch andere Antioxidantien, wie Vitamin C und Vitamin E, in ihrer Wirkung unterstützen.



 

Die Säure kann aber vom Körper selbst gebildet werden und zwar in ausreichender Menge. Hersteller und Vertreiber argumentieren allerdings, dass dieser Stoff nur dann antioxidativ wirken kann, wenn er im Überfluss vorliegt. Empfehlungswerte für den täglichen Bedarf gibt es nicht.

 

Alpha Liponsäure ist am stärksten in den Muskeln, im Herz und in der Leber konzentriert ist, was auf besondere Bedeutung für den Stoffwechsel in diesen Regionen schließen lässt.
Gesundheitliche Risiken durch Alpha-Liponsäure sind bislang nicht bekannt.

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Das DR. WATSON Lexikon gibt keine medizinischen Ratschläge oder Empfehlungen. Das DR. WATSON Lexikon informiert über Nahrungsmittel – unabhängig, wissenschaftlich fundiert, verständlich. Und immer mit einer klaren Perspektive: Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Konsumenten.

Das DR. WATSON Lexikon betrachtet auch die Rolle der Ernährungssysteme, auf der einen Seite die großen Konzerne mit der globalen industriellen Einheitskost, auf der anderen Seite die kleinen Bauern, Gärtner, Köche, die traditionelle Ernährung, etwa die mediterrane Kost, die als Königsweg gilt zu einem gesunden und langen Leben.

Es informiert über die Auswirkungen der Nahrungsmittel auf den menschlichen Organismus, insbesondere über die Folgen deren industrielle Produktion, auch auf, die Umwelt, den Planeten.

Das ist das neue Paradigma bei der Bewertung: Der Grad der Entfernung von der Natur.

Immer mehr Fachleute in aller Welt sehen dies als wesentliches Kriterium bei der Frage nach dem gesundheitlichen Wert der Lebensmittel.

Denn es ist ein großer Unterschied, ob ein Erdbeerjoghurt selbst gemacht wird, mit frischen Früchten, oder ob er aus dem Plastikbecher kommt. Und die Tiefkühlpizza ist ein völlig anderes Nahrungsmittel als das traditionelle Vorbild. Auch bei den Vitaminen ist es wichtig, ob sie aus einem Apfel kommen, oder aus der Corn-Flakes-Packung, oder gar als Pille aus der Apotheke, dem Drogeriemarkt oder dem Internet.

Es geht im 21. Jahrhundert nicht mehr bloß um Kalorien, um Nährstoffe und Schadstoffe, Viren und Bakterien, um Zucker, Fett, Vitamine.

Es geht auch um die Chemie im Essen, um Kollateralschäden der industriellen Produktion, sogar um die Verbindungen von Medien und einflussreichen Fachleuten zu Industriekonzernen – und um allfällige Schieflagen im Expertenurteil, die bei Konsumenten zu Fehlentscheidungen bei der Nahrungsauswahl und damit zu Gesundheitsproblemen führen können.

Das DR. WATSON Lexikon zeigt die Folgen der industriellen Herstellung von Nahrung –auch für die Gesellschaft, die einen immer größeren Aufwand treiben muss, um die zunehmende Krankheitslast zu bewältigen.

Die Industrialisierung der Nahrung hat auch Auswirkungen auf die Psyche, das Wohlbefinden, die individuelle Leistungsfähigkeit und das Verhalten.

Die industrielle Nahrungsproduktion stellt eine epochale Veränderung dar, nach Ansicht mancher Experten vergleichbar mit den Umwälzungen in jener Zeit, als die Menschen sesshaft wurden.

Es geht um uns alle, ganz persönlich, auch um unsere Kinder, deren Zukunft, die ganze Gesellschaft, sogar um die Tiere, die unter der Entfremdung von den natürlichen Grundlagen ebenfalls leiden.

Mehr Wissen über diese Veränderungen – und was sie für mich bedeuten: Das DR. WATSON Lexikon liefert die nötigen Informationen – und damit wertvolle Anregungen für den Weg aus der industriellen Ernährungsfalle.